Comfort Zone

chraAls ich im Juli 2008 vom zehnjährigen  female:pressure – Jubiläum berichtete, konnte die großteils männlich konstruierte  Wiener Elektronikszene noch nicht mit einem queer-feministischen Label aufzeigen, dass es neben den gängigen Club- und Label-Strukturen auch Comfort Zonen (mit explizit politischem Anspruch) für eben diesen Bereich gibt. Sonja Eisman beschreibt diesen Spagat zwischen “radikaler Politics und maximalen Spaß auf dem Dancefloor” als schon lange überfällig und verwandelt den Labelnamen gleich in Discomfort Zone. Sie sieht das Projekt übrigens als ‘…Stachel im Fleische einer immer maroderen und einfallsloseren Musikindustrie bzw. Szene.’ Christina Nemec und Konstantin Drobil habe hier etwas wunderbares auf die Beine gestellt – schön!

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